Die SGBE organisiert ein Seminar für Mitglieder, Gäste und Fachleute, die sich für Fragen der biomedizinischen Ethik interessieren. Hauptziel des Seminars ist das gegenseitige Vorstellen und die Diskussion aktueller Forschungsprojekte. Das Seminar findet vom 7. bis zum 9. Oktober 2010 im Ostello Curzùtt oberhalb von Bellinzona statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Studierende sind willkommen (ermässigte Teilnahmegebühr).
Während des Seminars findet der Workshop "Adoleszenz und Risiko-Verhalten: ethische Fragen" statt. Fachleute aus dem Bereich der Adoleszentenmedizin und der Jugendarbeit diskutieren mit den Teilnehmenden kontroverse Themen, wie z. B. das Zusammenspiel zwischen Autonomiebestrebungen und Erziehung, Freiheit bei Körperverletzungen, Entscheide bei medizinischen Massnahmen.
Themenvorschläge können bis 31. August 2010 mit einem Abstract eingereicht werden. Die Auswahl und das definitive Programm werden im September bekanntgegeben.
Kosten: Fr. 200.- (Fr. 100.- für Studierende bzw. Doktorierende ohne institutionnelle Unterstützung). Der Betrag kann auf das PC-Kto 12-8887-3, SSEB, 8000 Zürich, einbezahlt werden, mit dem Vermerk "Curzutt 10".
Abstracts, Anmeldung und Information: mailto:simofilo@gmail.com
SGBEbulletin No. 60 mit Beiträgen vom SGBE-Herbstseminar 2009 in Curzutt
Themen in der neuesten Ausgabe des SGBEbulletins sind unter anderem: La Communication en oncogénétique; Ethikberatung im Spital – einige Überlegungen; Autonomie des personnes ou des actions? Deux différentes interpretations de l’idée d’autonomie en éthique biomédicale; Intersex – Eine Problemanalyse im Grenzgebiet der Medizin; Définitions et priorité de la vulnérabilité dans les soins cliniques; L’intimité impossible ? Enquête dans l’unité des soins intensifs de pédiatrie du CHUV; Propriété de soi et euthanasie volontaire; Lebensende und Palliative Care – Projekteingabe eines Nationalen Forschungsprogramms durch das Bundesamt für Gesundheit. (22. 4. 10)
Folia Bioethica 36 zum Thema «Diskriminierungspotential bei der Organallokation»
Die Verteilung von Organen ist in Anbetracht des Organmangels ein schwieriger und diskriminierungsanfälliger Entscheid. Der schweizerische Gesetzgeber war sich dessen bewusst und hat gestützt auf Art. 119a BV im Juli 2007 eine umfassende Gesetzgebung zur Organallokation erlassen.
Sibilla Bondolfi untersucht, inwiefern der Gesetzgeber das Verteilungssystem mög lichst diskriminierungsresistent ausgestaltet hat und wo allfällige Schwach stellen bestehen. Sibilla Bondolfi hat an der juristischen Fakultät der Universität Bern studiert. Der vorliegende Beitrag ist Teil einer bei Prof. Dr. Regina Kiener verfassten Masterarbeit.
Die Broschüre kann für 15.- Fr. beim SGBE-Sekretariat (info@bioethics.ch) bestellt werden. (14. 4. 10)
Bioethica Forum 2/09 erschienen
Anfang Dezember 2009 ist die neueste Ausgabe von Bioethica Forum, der wissenschaftlichen Zeitschrift der SGBE, erschienen. Schwerpunktthema ist «Forschung am Menschen». (10.12.09)
Die SGBE feiert ihr 20-jähriges Jubiläum
Die Fortschritte in den biomedizinischen Wissenschaften werfen komplexe ethische Fragen auf, die sowohl Spezialisten verschiedenster Disziplinen als auch Bürgerinnen und Bürger herausfordern. Die Schweizerische Gesellschaft für Biomedizinische Ethik (SGBE-SSEB) wurde 1989 gegründet, um über diese Fragen nachzudenken und die Verständigung über die Grenzen der einzelnen Fachdisziplinen hinaus zu suchen.
In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich viel verändert. Wie sieht die Zukunft der Bioethik aus? Mit dieser Frage setzten sich anlässlich des Jubiläumssymposiums der SGBE am 4. Dezember 2009 in Bern nationale und internationale Experten auseinander. Die Referate dieses Anlasses werden in der nächsten Ausgabe von Bioethica Forum (1/2010) veröffentlicht werden. (4.12.09)
EACME Annual Meeting September 16-18, 2010 Oslo, Norway